Sie sind hier: ...fürs Leben

Mögest Du auf all deinen Wegen beschützt und bewahrt sein.
Der Wind stärke dir den Rücken, die Sonne erwärme dein Gesicht.
Der Regen erfrische dein Leben.
Alle Orte sollen dir Heimat werden.
All deine Wege mögen dich zu guten Zielen führen

aus Irland  
 
Herr,
setze dem Überfluss Grenzen und lasse die Grenzen überflüssig werden.
Lasse die Leute kein falsches Geld machen, aber auch das Geld keine falschen Leute.
Nimm den Frauen das letzte Wort und erinnere die Ehemänner an ihr erstes.
Schenke unseren Freunden mehr Wahrheit und der Wahrheit mehr Freunde.
Bessere solche Beamte, Geschäfts- und Arbeitsleute, die wohl tätig, aber nicht wohltätig sind.
Gib den Regierenden ein besseres Deutsch und den Deutschen eine bessere Regierung.
Herr sorge dafür, dass wir alle in den Himmel kommen, aber nicht sofort.

Neujarsgebet des Pfarrers von St. Lambert in Münster, aus dem Jahr 1883  
 
Gedanken eines älter werdenden Menschen

O Herr, bewahre mich vor der Einbildung,
bei jeder Gelegenheit und zu jedem Thema etwas sagen zu müssen.
Erlöse mich von der großen Leidenschaft, die Angelegenheiten anderer ordnen zu wollen
und heile mich vor dem Hochmut zu glauben, dass ich alles besser machen könnte.
Lehre mich, nachdenklich (aber nicht grüblerisch), hilfreich (aber nicht diktatorisch) zu sein.
Bewahre mich vor der Aufzählung endloser Einzelheiten
und verleihe mir Schwingen, zur Pointe zu gelangen.
Lehre mich schweigen über meine Krankheiten und Beschwerden.
Sie nehmen zu, und die Lust, sie zu beschreiben, wächst von Jahr zu Jahr.
Ich wage nicht, die Gabe zu erflehen, mir die Krankheitsschilderungen anderer mit Freude anzuhören, aber lehre mich, sie geduldig zu ertragen.
Lehre mich die wunderbare Weisheit, dass ich mich irren kann. Lass aber auch meine Freunde erkennen, dass nicht nur sie die Weisheit allein gepachtet haben.
Erhalte mich so liebenswert wie möglich.
Lehre mich, an anderen Menschen unerwartete Talente zu entdecken,
und verleihe mir o Herr, die schöne Gabe, sie auch zu erwähnen.
(Teresa von Avila (1515 – 1582) 
 
Zufriedenheitsrelationen

Wenn wir die ganze Menschheit auf ein Dorf von 100 Einwohnern reduzieren würden,
aber auf die Proportionen der verschiedenen Menschen achten,
dann würde dieses Dorf (jedes Mal bezogen auf die 100%!) etwa so aussehen:

· 57 Asiaten
· 21 Europäer
· 14 Amerikaner (Nord u. Süd)
· 8 Afrikaner
· 52 wären Frauen
· 48 wären Männer
· 70 Nichtweiße
· 30 Weiße
· 70 Nicht-Christen
· 30 Christen
· 89 Heterosexuelle
· 11 Homosexuelle
· 6 Personen würden 59% des gesamten Weltreichtums besitzen
und alle 6 Personen kämen aus den USA.
· 80 hätten keine ausreichenden Wohnverhältnisse
· 70 wären Analphabeten
· 50 wären unterernährt
· 1 würde sterben
· 2 würden geboren
· 1 (nur einer!) hätte einen akademischen Abschluss
· 1 (und auch nur einer) hätte einen PC

Wenn man die Welt aus dieser Sicht betrachtet, wird vielleicht klar, dass das Bedürfnis nach
Zusammengehörigkeit, Verständnis, Akzeptanz und Bildung absolut notwendig (von: die Not wenden!) ist.

Darum:
F
alls Du heute morgen eher gesund als krank aufgewacht bist, bist Du glücklicher als 1 Million Menschen,
welche die nächste Woche nicht erleben werden.
Falls Du nie einen Krieg erlebt hast, nie die Einsamkeit durch Gefangenschaft, die Agonie des Gequälten,
oder Hunger gespürt hast, dann bist Du glücklicher als 500 Millionen Menschen der Welt.
Falls Du in die Kirche gehen kannst, ohne die Angst, dass Dir gedroht wird, dass man Dich verhaftet
oder Dich umbringt, bist Du glücklicher als 3 Milliarden Menschen der Welt.
Falls sich in Deinem Kühlschrank Essen befindet, Du angezogen bist, ein Dach über dem Kopf hast
und ein Bett zum Hinlegen, bist Du reicher als 75% der Einwohner dieser Welt.
Falls Du ein Konto bei der Bank hast, etwas Geld im Portemonnaie und etwas Kleingeld in einer kleinen Schachtel, gehörst Du zu den 8% der wohlhabenden Menschen auf dieser Welt.

Und falls Du diese Nachricht liest, bist Du gesegnet worden,
denn Du gehörst nicht zu den 2 Milliarden Menschen die nicht lesen können.

Und Du hast einen PC!

So viel zum Thema Zufriedenheit...

 
 
Neulich im Krankenhaus
Schwester: So, jetzt nehmen WIR unsere Tabletten - und dann werden WIR schön schlafen!
Patient: Wieso nehmen WIR die Tabletten?
Schwester: Das sagte ich doch eben - damit WIR schön schlafen!
Patient: Ja, ist das denn erlaubt?
Schwester: Was soll denn daran nicht erlaubt sein?
Patient: Ja, dass Sie jetzt ins Bett gehen!
Schwester: Ich gehe doch jetzt nicht ins Bett! Ich habe Nachtdienst!
Patient: Um Gottes Willen, dann können Sie doch keine Tabletten nehmen.
Schwester: Wie kommen Sie denn darauf, dass ich eine Tablette nehmen will?
Patient: Nein! Nicht die ganze! Aber Sie wollten doch die Hälfte von meiner und dann wollten WIR schön schlafen.
Schwester: Sagen Sie, ist Ihnen nicht gut? Haben Sie Fieber?
Patient: Mir ist gut! Aber Sie sind doch 'reingekommen und haben gesagt, dass WIR jetzt unsere Tablette nehmen wollen. Ich hätte Ihnen ja auch die Hälfte der Tablette abgegeben, aber Sie haben ja Nachtdienst.
Schwester: Das haben Sie vollkommen falsch verstanden.
Patient: Haben Sie denn keinen Nachtdienst?
Schwester: Natürlich habe ich Nachtdienst. Deshalb bringe ich ja die Tablette.
Patient: Bringen Sie das nicht ein bisschen durcheinander?
Schwester: Ich bringe überhaupt nichts durcheinander. WIR nehmen jetzt die Tablette und dann machen WIR das Licht aus.
Patient: Nein, bitte nicht, Schwester. Erstens haben Sie Nachtdienst und zweitens kann jemand 'reinkommen.
Schwester: Ich glaube, WIR müssen doch 'mal Fieber messen.
Patient: Ja, Sie zuerst!
Schwester: Wieso ich?
Patient: Ja, also zuerst messen Sie Fieber und dann ich.
Schwester: Warum denn ich?
Patient: Weil ich weiß, dass ich keins habe.
Schwester: Dann wollen WIR 'mal den Puls fühlen!
Patient: Gegenseitig?
Schwester: Wenn Sie nicht vernünftig werden, müssen WIR den Professor rufen.
Patient: Ich rufe nicht mit!
Schwester: Nehmen Sie jetzt die Tablette oder nicht?
Patient: Wollen Sie denn nichts mehr abhaben?
Schwester: Ich will, dass Sie jetzt die Tablette nehmen, dass Sie mich nichts mehr fragen, dass Sie sich schön ausstrecken, sich gut zudecken und dann lange und tief schlafen. So, und nun wünsche ich Ihnen eine recht gute Nacht.
Patient: Danke, Schwester, das ist wirklich sehr lieb von Ihnen.
Schwester: Ist doch selbstverständlich - wo WIR doch morgen operiert werden!!!  
 
Eine kleine Geschichte zum Nachdenken:
Mein Freund öffnete eine Schublade der Kommode seiner Frau und holte daraus ein kleines Paket hervor, das in Seide eingewickelt war:
« Dies ist nicht einfach ein Paket, darin ist feine Wäsche. »
Er betrachtete die Seide und die Spitze.
« Dies habe ich ihr vor 8 oder 9 Jahren in New York gekauft, aber sie hat es nie getragen. » Sie wollte es aufbewahren, für eine besondere Gelegenheit.
Nun ja, ich glaube jetzt ist der Moment gekommen.
Er ging zum Bett und legte das Päckchen zu den anderen Sachen, die der Bestatter mitnehmen würde. Seine Frau war gestorben.
Er drehte sich zu mir um und sagte: «Hebe niemals etwas für einen besonderen Anlass auf. Jeder Tag, den du erlebst, ist besonders! »
Ich denke immer an seine Worte, sie haben mein Leben verändert.
Heute lese ich viel mehr als früher und putze weniger.
Ich setze mich auf meine Terrasse und genieße den Blick in die Natur, ohne mich am Unkraut im Garten zu stören.
Ich verbringe mehr Zeit mit meiner Familie und meinen Freunden und arbeite weniger.
Ich habe begriffen, dass das Leben aus einer Sammlung an Erfahrungen besteht, die man zu schätzen wissen sollte.
Außerdem schone ich nichts.
Ich nehme die guten Kristallgläser jeden Tag, und ziehe meine neue Jacke zum Einkaufen im Supermarkt an, wenn mir danach ist.
Ich hebe mein bestes Rasierwasser nicht mehr für Festtage auf, sondern lege es auf, wenn ich Lust dazu habe.
Sätze wie « irgendwann » und « eines Tages » werden aus meinem Vokabular verbannt.
Wann immer es sich lohnt, will ich, was mir in den Sinn kommt, gleich sehen, hören und machen.
Ich weiß nicht, was die Frau meines Freundes getan hätte, hätte sie gewusst, dass sie morgen nicht mehr da ist (ein Morgen, das uns viel zu sehr egal ist).
Ich denke, sie hätte ihre Familie und enge Freunde angerufen. Vielleicht hätte sie sich bei alten Freunden für einen Streit entschuldigt, der lange her war.
Ich stelle mir gern vor, dass sie chinesisch essen gegangen wäre (zu ihrem Lieblings-Chinesen).
Es sind die ganz kleinen nie getanen Dinge, die mich ärgern würden, wenn ich wüsste, dass meine Stunden gezählt sind.
Ich wäre traurig, gute Freunde nicht mehr getroffen zu haben, mit denen ich schon so lange Kontakt aufnehmen wollte (… irgendwann, eben). Traurig, dass ich die Briefe nicht mehr geschrieben habe, die ich schreiben wollte « irgendwann, eben » .
Traurig, dass ich meinen Lieben nicht oft genug gesagt habe, dass ich sie liebe.
Inzwischen verschiebe ich nichts mehr, bewahre nichts für eine besondere Gelegenheit auf, was ein Lächeln in unser Leben bringen könnte.
Ich sage mir, dass jeder Tag ein besonderer Tag ist. Jeder Tag, jede Stunde, jede Minute ist besonders...  
 
Leserinnen bitte erst am Ende bei der Fettschrift weiter lesen!

Eine kleine Geschichte.
Ein Mann spazierte eines Tages bei stürmischem Wetter am Strand in der Bretagne. Nach einiger Zeit sah er, dass eine vermeintlich unscheinbare Flasche am Strand angespült war. Intuitiv nahm er sie auf, reinigte sie zunächst von Algen, Seetang und Muscheln und war von ihrer orientalischen Schönheit überrascht und begeistert. Lange schaute er sie an, bevor er sie zu öffnen wagte. Er erschrak heftig, als aus ihr ein Geist entwich und zu ihm sprach: "Herr, seit Jahrhunderten bin ich in dieser Flasche gefangen und Du hast mich befreit! Zur Belohnung hast Du nun einen Wunsch frei, den ich Dir erfüllen werde, wähle aber mit Bedacht!"
Der Mann, völlig überrascht, grübelte lange,fasste dann einen Entschluss und sprach zum Geist: "Mein sehnlichster Wunsch seit meiner Kindheit ist es, einmal nach Amerika zu reisen. Baue mir bitte eine Autobahnbrücke von Europa nach Amerika." Der Geist glaubte seinen Ohren nicht zu trauen und sprach zu dem Mann: "Das kann doch nicht Dein Ernst sein! Setze Dich ins Flugzeug und Du bist in einigen Stunden in Amerika!" Der Mann erwiderte: "Das geht nicht, ich habe schreckliche Flugangst, in so ein Ding bekommt mich niemand hinein!" Der Geist schüttelte sein Haupt und antwortete: "Dann besorge ich Dir ein Ticket für eine Atlantiküberquerung mit einem Schiff!" Zerknirscht antwortete der Mann: "Das geht auch nicht, ich werde schon bei kleinsten Wellen seekrank trotz Tabletten!" Der Geist überlegte recht lange und antwortete:" Lieber Mann, diesen Wunsch kann ich Dir nicht erfüllen! Denk doch mal, wie viele Betonpfeiler tief ins Meer versenkt werden müssen, wie viel zusätzlicher Stahlbeton wegen der besonderen Statik bei diesen Belastungen verbaut werden müssen! Das ist nicht zu verantworten! Und die Umweltorganisationen werden alles daransetzen, dieses Projekt zu verhindern! Tut mir leid, das geht nicht. Wähle einen anderen Wunsch!"
Der Mann dachte lange nach und sagte dann: "Na gut, ich habe da noch einen anderen Wunsch, den ich auch gerne erfüllt hätte. Lieber Geist, erkläre mir, wie Frauen ticken. Was denken Frauen, treffen sie ihre Entscheidungen nur emotional? Wieso reagieren Frauen so, wie sie reagieren? Was wünschen sich Frauen von den Männern? Lehre mich also, die Frauen besser zu verstehen!"
Dem Mann kam es wie eine Ewigkeit vor, bevor der Geist mit ernster Miene zu ihm sprach: "Ich habe lange über Deinen neuen Wunsch nachgedacht.- Um noch einmal auf die Autobahn zurückzukommen, soll sie vier- oder achtspurig werden?"
Wir lieben Euch trotzdem!  
 
Was Du von Deinem Hund alles lernen kannst:

Wenn jemand, den Du liebst, nach Hause kommt, dann lauf ihm freudig entgegen.
Beiße nicht, wenn es ausreicht zu knurren.
Lass es andere wissen, wenn sie in Dein Revier eingedrungen sind.
Mache immer ein Nickerchen - und strecke Dich immer genüsslich, bevor Du aufstehst.
Genieße es, wenn jemand Dir Aufmerksamkeit schenkt und habe keine Angst vor der Berührung durch andere Menschen.
Wenn es draußen warm ist, dann mach gelegentlich mal Pause und leg Dich auf den Rücken ins Gras.
Wenn Du froh bist, dann tanze und schüttele Deinen ganzen Körper.
Egal wie oft Du ausgeschimpft wirst - schmolle nicht. Renne lieber zurück und versöhne Dich gleich wieder.
Sei loyal.
Gib nie vor, etwas anderes zu sein, als Du bist.
Wenn etwas, das Du haben willst, vergraben ist, grabe solange danach, bis Du es findest.
Wenn jemand einen schlechten Tag hat - sei still, setze Dich in seine Nähe und tröste ihn dadurch, dass Du einfach da bist.  
 
Ich wünsche dir Zeit

Ich wünsche dir Zeit, dich zu freun und zu lachen,
und wenn du sie nützt, kannst du etwas draus machen.
Ich wünsche dir Zeit für dein Tun und dein Denken,
nicht nur für dich selbst, sondern auch zum Verschenken.
Ich wünsche dir Zeit - nicht zum Hasten und Rennen,
sondern die Zeit zum Zufriedenseinkönnen.

Ich wünsche dir Zeit - nicht nur so zum Vertreiben.
Ich wünsche, sie möge dir übrig bleiben
als Zeit für das Staunen und Zeit für Vertraun,
anstatt nach der Zeit auf der Uhr nur zu schaun.
Ich wünsche dir Zeit, nach den Sternen zu greifen,
und Zeit, um zu wachsen, das heißt, um zu reifen.

Ich wünsche dir Zeit, neu zu hoffen, zu lieben.
Es hat keinen Sinn, diese Zeit zu verschieben.
Ich wünsche dir Zeit, zu dir selber zu finden,
jeden Tag, jede Stunde als Glück zu empfinden.
Ich wünsche dir Zeit, auch um Schuld zu vergeben.
Ich wünsche dir: Zeit zu haben zum Leben !