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C.A.V.A.
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Computer sind heute für viele ein selbstverständliches Handwerkszeug bei der täglichen Erledigung von beruflicher Arbeit und Engagement in der Freizeit. Es lag also nahe, dieses Werkzeug auf seine Verwendung als künstlerisches Ausdrucksmittel zu untersuchen und einzusetzen, womit ich schon in den neunziger Jahren begann. Ich hatte durch meine Experimentierfreudigkeit die virtuelle Grafik als Ausdrucksmittel entdeckt. Bei dieser Technik sind die Bildelemente völlig Iosgelöst von der gegenständlichen Darstellung, also ohne unmittelbarem Bezug zur Realität. Ich nenne es: CAVA Computer Aided Virtual Art – Computerunterstützte virtuelle Kunst Form und Farbe dienten nicht mehr der Reproduktion und Illustration, sie wurden zentraler Mittelpunkt der Arbeiten. Ein Element zu meiner Bildgestaltung sind Grafikprogramme, die extrem vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten in Form und Farbe bieten. Durch gezielten Einsatz der zahlreichen Softwarewerkzeuge, sogenannte Plugin´s oder Filter, erzeuge ich die verschiedenartigsten geometrischen Figuren in fast allen Größen und Formen und kombiniere sie mit sehr weichen Farbverläufen. Weitere von mir benutzte Bildelemente sind auf den amerikanischen Mathematiker B. Mandelbrot zurückzuführen, der sich in den frühen 80er Jahren mit der Chaostheorie beschäftigte. Die grafische Darstellung der mathematischen Grundlagen dieser Theorie ermöglicht reichhaltige Strukturen in einer faszinierenden Welt mit einer bizarren Formen- und Farbenvielfalt. Die Verbindung der beiden Elemente Form und Farbe in eine Grafik gibt mir einen unglaublichen Gestaltungsspielraum, bei dem ich häufig genug Grenzen und Zeit vergesse. |